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Family
Marriage: Children:
  1. Albrecht G orz: Birth: Abt 1240 in (1252). Death: 1 Apr 1304

  2. Adelheid Of Gorz: Birth: Abt 1240. Death: Bef 5 Nov 1285

  3. Meinhard Van G orz En Tirol: Birth: 1241 in Carinthia, Austria. Death: 1 Nov 1295 in Greisenbach/Tirol

  4. Albert IV Of Gorz And Tirol: Death: Abt 1 Apr 1304


Notes
a. Note:   BIBLIOGRAPHY: Schwennicke, Detlev, ed., Europaische Stammtafeln: Stammtafeln zur Geschichte der europaischen Staaten, New Series. III.1 (#1-#200): Herzogs und Grafenhauser des Heiligen Romischen Reiches Andere Europaische Furstenhauser. Marburg: Verlag von J. A. Stargardt, 1984. RESEARCH NOTES: Countess of Tirol [Ref: ES III.1 #43] Mittelalter DE.dir\albert_1_graf_von_goerz_+_1304.html Albert I. Graf von G�orz (1258-1304) ---------- -1.4.1304Sohn des Grafen Meinhard III. von G�orz <meinhard_3_graf_von_goerz_+_1258.html>und der Adelheid von Tiro <adelheid_von_tirol_graefin_von_goerz_+_1279.html>l, Erbtochter des Grafen Adalbert III.Albert I. folgte 1258 zusammen mit seinem Bruder Meinhard <meinhard_4_graf_von_goerz_tirol_+_1295.html><Meinhard-4-Graf.html von G�orz-Tirol + 1295.html> stritt mit ihm und teilte letztlich das gesamte Erbe. Er bekam die alte Grafschaft G�orz ("innere Grafschaft") und Osttirol/K�arntenanteil ("vordere Grafschaft") mit Pustertal und oberem Drautal mit Bruneck und Lienz als Mittelpunkten. Er war dazu Vogt von Aquileia, Brixen und Trient, was die Geschichte seines Hauses entscheidend bestimmte. Er hatte dazu st�andig Streit mit der Tiroler Linie und auch mit den Erzbisch�ofen von Salzburg wegen enger Gemengegelage von Besitz und Rechten. 1. oo Eufemia von Schlesien-Glogau, Tochter des Herzogs Konrad I. 12.1.1254- 1275 29.5.1275 2. oo Eufemia von Ortenburg, Tochter des Grafen Hermann 1257/60- nach 1.2.1304 Kinder: 1. Ehe Heinrich III. 1263-24.4.1323 Albert III. - 1325/27 Mittelalter DE.dir\erbe_der_andechser.html Ausstellungskatalog Kloster Andechs: ********************************* Herz�oge und Heilige: Das Erbe der Andechser ------------------------------Herzog Ottos VIII. Ehe mit Elisabeth von Tirol war kinderlos geblieben. So galt es nun, seine Hinterlassenschaft zu verteilen. Der letzte Meranier Herzog hatte darauf verzichtet, seine G�uter zu verkaufen oder zu verschenken, was ihm durchaus m�oglich gewesen w�are; nach seinem Willen sollten sich vielmehr seine n�achsten Verwandten - das waren seine Schwestern und deren Ehem�anner - das Erbe nach seinem Tod teilen. Allerdings hatte er, wie es scheint, von vornherein davon Abstand genommen, ein Testament zu hinterlassen. Er stellt es den Angeh�origen anheim, sich nach seinem Ableben �uber die Aufteilung des Erbes einig zu werden. Dieses Verhalten mag auf den ersten Blick als Ausdruck str�aflichen Leichtsinns erscheinen. In Wirklichkeit d�urfte aber der Grund f�ur das Fehlen einer letztwilligen Verf�ugung Herzog Ottos VIII. darauf zur�uckzuf�uhren sein, dass zu Lebzeiten des Herzogs nicht feststand, wie gro� das Erbe sein w�urde, das die Verwandten nach seinem Tod beanspruchen k�onnten. Diese merkw�urdige Situation war entstanden, weil zum Meranier Erbe nicht nur Eigenbesitz geh�orte, �uber den allein die ANDECHSER Familie zu bestimmen hatte, sondern weil auch ein nicht unbetr�achtlicher Teil des Verm�ogens Lehensgut war, �uber das nur mit Zustimmung des Lehensherrn verf�ugt werden konnte.Das galt insbesondere f�ur die Bamberger Kirchenlehen, bei denen es sp�atestens seit dem Verzicht Bischof Poppos auf das Bistum im Jahre 1242 keineswegs mehr feststand, dass ein Nachfolger die ANDECHSER Lehen nach dem Tod Herzog Ottos VIII. an dessen n�achste Verwandte weiterleiten w�urde. Schlie�lich besa� der Bamberger Oberhirte auch das Recht, frei gewordene Lehen an sein Hochstift zur�uckzunehmen und nicht wieder auszugeben. �Ahnliches galt f�ur die Freigrafschaft Burgund, die, obgleich durch Heirat an das ANDECHSER Haus gelangt, vom Reich zu Lehen ging und daher letztlich auch nur im Einvernehmen mit der Krone von Seitenverwandten des bisherigen Inhabers erworben werden konnte. Die M�oglichkeit aber, Verhandlungen mit den einzelnen Lehensherren zu f�uhren und den Schwestern des Herzogs noch zu dessen Lebzeiten ein Recht auf die Nachfolge in den ANDECHSER Reichs- und Kirchenlehen zu verschaffen, war gerade damals weitgehend illusorisch. Denn angesichts der unsicheren politischen Verh�altnisse, die seit der erneuten Exkommunikation Kaiser FRIEDRICHS II. im Jahr 1239 und insbesondere seit dessen Absetzung auf dem Konzil von Lyon 1245 herrschten, musste stets damit gerechnet werden, dass einmal erzielte Abkommen - sei es durch den Tod oder den Parteiwechsel eines Lehnsherrn oder sei es auch aufgrund sonstiger Ver�anderungen in den machtpolitischen Verh�altnissen im Reich - jederzeit hinf�allig w�urden.Angesichts dieser nur schwer abw�agbaren Umst�ande hatte man es daher offenbar schon Anfang der 40-er Jahre in der ANDECHSER Familie f�ur das Beste gehalten, die erbrechtlichen Probleme, die eine m�oglicherweise kinderlos verbleibende Ehe des Herzogs aufwerfen w�urde, nicht weiter zu verfolgen, sondern sich um ihre L�osung erst nach dem Eintreten des Erbfalles zu bem�uhen. Daher war bereits 1242 mit Herzog Hugo IV. von Burgund vereinbart worden, dass dieser bei einem kinderlosen Tod Herzog Ottos VIII. die ihm damals �uberlassene Freigrafschaft Burgund so lange in H�anden halten solle, bis festst�unde, wer die Nachfolge in dieser Herrschaft antreten w�urde.Auch der Erbvertrag, den Herzog Otto VIII. um die gleiche Zeit mit seinem Schwiegervater, Graf Albert III. von Tirol, schloss, k�onnte mit den erw�ahnten erbrechtlichen �Uberlegungen oder Familienbeschl�ussen in Verbindung gestanden haben. Diesem Erbvertrag war es zu verdanken, dass das Schicksal der "inter montana", der "im Gebirge" gelegenen ANDECHSER G�uter beim Eintritt des Erbfalls im Juni 1248 von vornherein unstrittig war. Sie fielen an Graf Albert III. von Tirol, der bislang nur �uber wenig Besitz n�ordlich des Brenners verf�ugt hatte. Als dieser 1253 starb, fiel dessen Erbe zu gleichen Teilen an seine beiden T�ochter. Nun erhielt Herzog Ottos VIII. Witwe Elisabeth, die inzwischen den aus Franken stammenden Grafen Gebhard von Hirschberg geheiratet hatte, die Besitzungen n�ordlich der Prienner Br�ucke bei Landeck sowie n�ordlich der Holzbr�ucke bei Oberau-Franzensfeste im Eisacktal. Ihrer Schwester Adelheid, die mit Graf Meinhard III. von G�orz verheiratet war, wurden dagegen die s�udlich davon gelegenen G�uter und Rechte zugesprochen. Da aber auch Elisabeths Ehe mit dem HIRSCHBERGER kinderlos blieb, sollten diese G�uter nach ihrem Tod im Jahr 1256 an ihre Schwester Adelheid und deren G�ORZER Gemahl fallen. Auf diese Weise hatte die Kinderlosigkeit Herzog Ottos VIII. von Meranien entscheidend dazu beigetragen, dass im Lauf des 13. Jahrhunderts im Alpenraum aus TIROLER, ANDECHSER und G�ORZER Besitzungen jene Herrschaft entstehen konnte, die man bald als das "Land Tirol" bezeichnete.Wie den Geschwistern Herzog Ottos VIII. nach dessen Tod keine Rechte an den ehemaligen Besitzungen ihrer Ahnen im unteren Inntal und s�udlich des Brenners zustanden, so konnten sie auch keine Anspr�uche auf den altbayerischen Besitz des Hauses geltend machen. Die G�uter am unteren Inn, um Sch�arding und Neuburg, waren zusammen mit den Besitzungen in der Steiermark und in Krain bereits Ende der 20-er Jahre als Mitgift an ihre Schwester Agnes gegeben worden, die 1229 Friedrich den Streitbaren, den Sohn Herzog Leopolds VI. von �Osterreich, geheiratet hatte. Nachdem diese Ehe 1243 geschieden worden war, und Agnes 1248 eine Ehe mit dem sp�ateren Herzog Ulrich III. von K�arnten einging, gelangte dieser Besitz mit Ausnahme des Sch�ardinger Teils, den Friedrich der Streitbare nicht herausgab, an die Familie des 2. Gemahls der MERANIERIN. Da auch diese Ehe, wie schon die 1. Verbindung, kinderlos blieb, sollte K�onig Bela IV. von Ungarn, der Sohn der ANDECHSERIN Gertrud, die Mitgift seiner Cousine erben. Doch setzte sich Herzog Ulrich III. �uber dieses Verm�achtnis seiner Gattin hinweg, so dass schlie�lich K�onig Ottokar II. Premysl von B�ohmen, den der K�arntner zu seinem Erben eingesetzt hatte, in den Genuss der ANDECHSER Besitzungen kam.Dem Zugriff der meranischen Erben blieben auch die Besitzungen des Hauses in Ober-Bayern entzogen, da diese schon zu Lebzeiten Herzog Ottos VIII. von dessen wittelsbachischem Gegner, Herzog Otto II. von Bayern, beschlagnahmt worden waren. Als erfolglos bei der Gewinnung ANDECHSER Besitzes erwies sich der WITTELSBACHER lediglich bei der �Ubernahme der Vogtei �uber Benediktbeuern. Das seit �uber 100 Jahren unter ANDECHSER Schirmherrschaft stehende Reichskloster konnte sich n�amlich noch bis weit in das 14. Jahrhundert hinein dergleichen Anspr�uchen von Seiten der WITTELSBACHER erwehren. Aber auch bei der Eingliederung des Klosters Die�en scheint es Schwierigkeiten gegeben zu haben, die offenbar erst unter Herzog Ludwig II. von Bayern, dem Sohn und Nachfolger Herzog Ottos II., endg�ultig beseitigt werden konnten. 1258 d�urfte die ANDECHSER Gr�undung schlie�lich den Rang eines landst�andischen bayerischen Klosters erhalten haben, wie Herzog Ludwigs II. Privileg von diesem Jahr erkennen l�asst. In ihm erkl�arte der Herzog n�amlich, er best�atige den Chorherren zu Die�en alle Rechte, die das Stift von seinen Gr�undern, den Herz�ogen von Meranien, Pfalzgrafen von Burgund und Markgrafen von Andechs sowie von allen anderen Adeligen und Ministerialen "in unserer Landesherrschaft" - "terre nostre" hie� es - in fr�uheren Zeiten erhalten hatte. Waren die ANDECHSER aber als Grafen von Die�en und Wolfratshausen jemals Vasallen der bayerischen Herz�oge gewesen? Der WITTELSBACHER behauptete das in seinem Privileg von 1258 nicht ausdr�ucklich. Aber man merkte es der Urkunde doch deutlich an, dass Herzog Ludwig II. einen solchen Anschein zu erwecken versuchte, und dass er alles tat, um nur ja keinen Zweifel am rechtm�a�igen Erwerb seiner ANDECHSER Besitzungen aufkommen zu lassen.Der Kampf um das ANDECHSER Erbe brach angesichts dieser Verh�altnisse zun�achst lediglich in Franken aus, wo Bischof Heinrich von Bamberg bereits im Februar 1249 die Grafschaft im Radenzgau mit dem Landgericht in der Bamberger Di�ozese sowie die Burgen Giech, Niesten und Lichtenfels als Kirchenlehen, die durch den Tod ihres bisherigen Inhabers freigeworden waren, einzuziehen versuchte. Das Bestreben des Bischofs, den von seinen Vorg�angern an die ANDECHSER erliehenen Besitz nicht wieder auszugeben, sondern zum Ausbau einer geistlichen Landesherrschaft zu verwenden, f�uhrte zu K�ampfen, die das Hochstift vor allem mit Burggraf Friedrich von N�urnberg, dem Mann der ANDECHSERIN Elisabeth, und Graf Friedrich von Truhendingen, der mit Margarete von Andechs verheiratet war, zu bestehen hatte. Als man sich schlie�lich zu einigen vermochte, konnte das Hochstift die Grafschaft im Radenzgau sowie die Vogtei �uber die Kl�oster Banz und Langheim behaupten. An die Truhendinger Erben kamen dagegen die Jurag�uter mit Giech und Sche�litz sowie die Burgen Neuhaus und Arnstein, westlich des Mains auch die Burg Stufenberg und der Markt Baunach. Die Burggrafen von N�urnberg erhielten dagegen die Herrschaft Bayreuth, dazu das Regnitzland, das sie freilich bald an die V�ogte von Weida verlieren sollten. Zu den Nutznie�ern des Erbschaftsstreits z�ahlten auch die Grafen von Orlam�unde, deren bereits 1247 verstorbener Vater Hermann mit Beatrix, ebenfalls einer Schwester Herzog Ottos VIII. von Meranien, verheiratet gewesen war. Sie erhielten die Herrschaft Plassenburg mit Kulmbach; dazu kamen mit Berneck, Goldkronach, Wirsberg, Trabgast, Pretzendorf und Mittelberg Burgen und G�uter im Frankenwald und im Fichtelgebirge.Konnte in Franken das meranische Erbe nur unter gro�en M�uhen und nicht ohne Verluste behauptet werden, so bereitete demgegen�uber die burgundische Hinterlassenschaft zun�achst offensichtlich keine Schwierigkeiten. Die Freigrafschaft war beim Tod Herzog Ottos VIII. von Meranien noch in den H�anden Herzog Hugos IV. von Burgund, der sie einem Abkommen von 1244 zufolge bis Allerheiligen 1248 verwalten und nutzen durfte. Nach Ablauf des Vertrages trug er offenbar keine Bedenken, sie an Alice, ebenfalls eine Schwester Herzog Ottos VIII., zu �ubergeben. Alice war seit den 30-er Jahren mit Hugo, dem Sohn jenes Grafen Johann von Chalon, verm�ahlt, der nach den Pl�anen seines Vaters, Graf Stephans von Auxonne, urspr�unglich Beatrix, die Erbtochter des im Jahr 1200 verstorbenen Pfalzgrafen Ottos I., h�atte heiraten sollen, die dann aber bekanntlich mit Herzog Otto VII. von Meranien die Ehe schloss. Die Verbindung zwischen Alice und Hugo, noch durch Herzog Otto VII. verabredet, stellte somit gewisserma�en eine kleine Entsch�adigung f�ur die in fr�uheren Jahren durch K�onig PHILIPP von Schwaben verhinderte Ehe zwischen Johann und der STAUFERIN dar. Eine �Ubergabe des Landes an Alice und ihren Mann Hugo lag Ende 1248 auch insofern nahe, als die Schwester des Verstorbenen nicht nur ihre Eink�unfte in der Freigrafschaft besa�, sondern sie dort auch schon in den zur�uckliegenden Jahren gelebt hatte und daher auch nicht mit Schwierigkeiten von Seiten des einheimischen Adels zu rechnen war.So konnten Alice und Hugo ihre freigr�aflichen Rechte zun�achst tats�achlich unangefochten wahrnehmen. Allerdings hatte sich ihr Schwager, Burggraf Friedrich von N�urnberg, bereits 1249 von K�onig WILHELM von Holland alle Reichslehen - und dazu z�ahlte auch die Freigrafschaft Burgund - verleihen lassen, die Herzog Otto VIII. zu Lebzeiten besessen hatte. Burggraf Friedrich von N�urnberg und seine Frau Elisabeth waren daher die ersten, die wenige Jahre sp�ater die Anspr�uche auf das burgundische Erbe geltend machten. Dabei war ihnen der Vater Pfalzgraf Hugos, Graf Johann von Chalon, behilflich. Dieser hatte aus seiner 2. Ehe mit Isabella von Courtenay einen Sohn namens Johann, der 1255 mit Adelheid, der Tochter Burggraf Friedrich von N�urnberg und Elisabeths, verm�ahlt werden sollte.Als Adelheids Mitgift wurden 7.000 Mark Silber vereinbart, die jedoch nicht wie �ublich, von ihren Eltern erlegt werden mussten, sondern in diesem Fall vom Vater des Br�autigams bereitzustellen waren, dem zuvor die burggr�aflichen Anspr�uche auf die Freigrafschaft um die gleiche Summe verkauft worden waren. K�onig WILHELM von Holland best�atigte dieses Heiratsabkommen noch im gleichen Jahr; doch kam die Ehe zwischen Johann von Chalon und Adelheid von N�urnberg nicht zustande. Da Pfalzgraf Hugo und seine Gemahlin Alice entschlossen waren, ihre Rechte auf die Freigrafschaft notfalls auch mit Waffengewalt zu behaupten, wurde der Ehevertrag bereits 1256 f�ur ung�ultig erkl�art. Die Anspr�uche des burggr�aflichen Hauses an die tats�achlichen Inhaber der Freigrafschaft, an Hugo und Alice also, wurden f�ur 1.040 Mark Silber verkauft. Mit Geld konnten diese wenige Jahre sp�ater auch Graf Friedrich von Truhendingen und dessen Frau Margarete entsch�adigen, die 1262 f�ur 400 Mark Silber auf ihre Anspr�uche verzichteten.Damit blieben nun mehr die Forderungen der Orlam�under Verwandten abzugelten. Diese Aufgabe gestaltete sich insofern schwieriger, als die verwitwete Gr�afin Beatrix von Orlam�unde ihre Anspr�uche 1265 f�ur 20.000 Mark Silber an Herzog Hugo IV. von Burgund abgetreten hatte. Doch war dieser 3 Jahre sp�ater bereit, auf seine Rechte zu verzichten. Daf�ur mussten ihm allerdings die Pfalzgr�afin Alice und deren Sohn Ottenin - Pfalzgraf Hugo war in der Zwischenzeit verstorben - 11.000 Vienneser Pfennige bezahlen; zudem hatten sie ihm ihre freigr�aflichen Orte Dole und Rochefort zu �ubergeben und diese als Lehen des Herzogtums Burgund wieder aus seinen H�anden entgegen zu nehmen.Bei der Abtretung der Orlam�under Anspr�uche an den Herzog von Burgund hatte Gr�afin Beatrix im Jahr 1265 auch eine Urkunde �ubergeben lassen, die durch die Bisch�ofe von Stra�burg und Speyer ausgestellt worden war. In ihr erkl�arten die beiden Kirchenf�ursten, sie h�atten vom Bamberger Bischof erfahren, dass Herzog Otto VIII. von Meranien seiner Schwester Beatrix ausdr�ucklich ein Recht auf das freigr�afliche Erbe zugesichert habe. Diese Urkunde war ein eher d�urftiges Zeugnis, da aus ihr n�amlich nicht hervorging, ob die Aussteller des Dokuments ihre diesbez�uglichen Kenntnisse noch von dem in den 40-er Jahren regierenden Bischof Heinrich von Bamberg oder erst dessen Nachfolger Berthold, der seit 1260 das Bistum leitete, erhalten hatten. Auch blieb unklar, ob das der Gr�afin von Orlam�unde angeblich zugesicherte Recht die ganze Freigrafschaft betraf oder es sich dabei lediglich um Teilanspr�uche handelte, wie sie auch von den beiden anderen Schwestern geltend gemacht worden waren.Ende der 60-er Jahre, als sich Herzog Hugo IV. von Burgund seine Anspr�uche auf die Freigrafschaft abkaufen lie�, wurde diese Urkunde der Pfalzgr�afin Alice und ihren Sohn Ottenin ausgeh�andigt. Sie war als Rechtstitel damit zwar wertlos geworden, sollte aber Anlass zur Anfertigung eines weiteren Dokuments geben. Die Tatsache, dass die Inhaber der Freigrafschaft Verwandte hatten, die ihre Anspr�uche auf den burgundischen Erbteil nicht allein mit dem Hinweis auf ihre Abstammung vom meranischen Haus geltend gemacht, sondern sich auch auf angebliche oder tats�achliche Zusagen des letzten MERANIERS berufen hatten, lie� n�amlich allen Anschein nach am freigr�aflichen Hof bald den Wunsch aufkommen, ein eindeutiges Zeugnis daf�ur zu besitzen, dass die Herrschaft �uber die Freigrafschaft Burgund allein der Pfalzgr�afin Alice und ihren Nachkommen zust�unde.So fertigte man, nachdem die Verwandten in Deutschland mit Geld abgefunden worden waren, zu guter Letzt noch eine Urkunde auf den Namen des verstorbenen Herzogs Otto VIII. von Meranien an, die das Datum des 23. Mai 1248 trug. Mit ihr wurde die Pfalzgr�afin Alice als seine Erbin eingesetzt und zur gr�o�eren Sicherheit auch noch von ihm adoptiert. Um keinerlei Zweifel an den Absichten des verstorbenen Herzogs aufkommen zu lassen, lie� man ihn in der Urkunde ausdr�ucklich erkl�aren, dass niemand anderem als Alice die gesamte Freigrafschaft mit allen Rechten und in vollem Umfang geh�ore, w�ahrend ihre Schwestern, die - ein bemerkenswertes Argument - der burgundischen Sprache nicht m�achtig seien, das Erbe in Deutschland zufallen sollte.Damit hatte die Geschichte des Hauses ANDECHS-MERANIEN ihren Abschluss gefunden. An ihrem Ende stand ein Zeuge, der vorgab, den Willen des letzten m�annlichen Angeh�origen der Familie zu kennen. Es sollte aber nur ein paar Generationen dauern, bis Gew�ahrsleute von �ahnlicher Glaubw�urdigkeit auftraten und Wundersames �uber die ruhmreichen Anf�ange eines frommen und m�achtigen Geschlechts zu berichten wussten. Downloaded from rootsweb John Kubik's tree
b. Note:   BI35607
Note:   Sources for this Information: father: [Ref: ES III.1 #43]
c. Note:   DI35607
Note:   Sources for this Information: date: [Ref: ES III.1 #43]
d. Note:   NF15974
Note:   Sources for this Information: date: vor 29.IX 1237 [Ref: ES III.1 #43], child: [Ref: ES III.1 #43]


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