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Family
Marriage: Children:
  1. Egilmar II Von Oldenburg: Birth: Abt 1070 in Oldenburg, Lower Saxony, Germany. Death: Abt 1143 in Oldenburg, Germany


Notes
a. Note:   NI160523
Note:   '''Egilmar I Graf von Oldenburg''' (* um 1040; � vor 1112), auch Egelmar, Engilmar oder Eilmar, ist der erste gesicherte Ahnherr des heute noch bl�uhenden Hauses Oldenburg, zu dessen Nachkommen das d�anische K�onigshaus und der Prince of Wales geh�oren. Er und sein gleichnamiger Sohn werden in der Literatur als die Egilmare bezeichnet. ===Ersterw�ahnung=== Erstmalig wird Graf Egilmar I. als Zeuge in einer Urkunde des Erzbischofs Liemar von Hamburg-Bremen erw�ahnt, welche auf 1091 datiert ist. Da Erzbischof Liemar 1091 sich vermutlich in Italien aufhielt, ein anderen Zeuge als "damals noch heranwachsend" bezeichnet wird und die Urkunde mehrere Vorg�ange zusammenfasst, wird die Gerichtsverhandlung, an der Graf Egilmar I. teilnahm, einige Jahre fr�uher stattgefunden haben. ===Oldenburg === 1108 lie� Graf Egilmar I. sich gegen eine Rente in die Gebetsbr�uderschaft des Klosters Iburg aufnehmen. Abzuholen war diese Rente (90 Bund Aale) "apud Aldenburch". Dies ist die erste Erw�ahnung von Oldenburg, dem sp�ateren Stammsitz des Geschlechts. Egilmar I. wird in dieser Urkunde, die vermutlich sein eigener Bruder verfasste, als "comes in confinio Saxonie et Frisie potens et manens" tituliert, also als an der Grenze zwischen Sachsen und Friesland wohnender m�achtiger Graf. Es ist nicht belegt, dass Egilmar I. schon eine Burg in Oldenburg besa�. ===Familie=== Aus der Urkunde von 1108 ergeben sich zahlreiche Familienangeh�orige des Grafen Egilmars I. Zugegen waren seine Ehefrau Riche(n)za, seine S�ohne Christian und Egilmar, seine Tochter Gertrud sowie sein Bruder, der Kleriker Giselbert. Als weltlicher Zeuge ist der Edelherr Giselbert genannt. Wegen der Namensgleichheit ist zu vermuten, dass es sich bei ihm ebenfalls um einen Verwandten handelt. Da - soweit bekannt - der Name Giselbert bei den m�oglichen Verwandten der Richenza nicht vorkommt, m�usste er zur Sippe Egilmars geh�oren. Vielleicht war er ein Onkel des Grafen. Bei seiner Frau Richenza ist gesichert, das deren Mutter Ida von Elsdorf war. Nach Albert von Stade war Ida von Elsdorf die Nichte eines Kaisers und eines Papstes. Die genaue Zuordnung stellt jedoch ein R�atsel dar, welches seit mehr als 100 Jahren die Genealogen besch�aftigt. Gleiches gilt f�ur den Vater des Richenza, da ihre Mutter dreimal verheiratet war. Wahrscheinlich war ihr Vater Dedi oder Dedo nicht Graf von Dithmarschen, sondern der s�achsische Pfalzgraf Dedi von Goseck, welcher 1056 ermordet wurde. Richenza w�are dann eine Nichte seines Bruders Erzb. Adalbert von Bremen (1043-1072) gewesen, was den Aufstieg ihres Mannes und ihren Nachkommen beg�unstigte. Die weiteren Nachrichten der Rasteder Chronik sprechen daf�ur, dass nach dem Tode Egilmars I. seine beiden S�ohne Egilmar II. und Christian von den Friesen aus Jadelehe vergedr�angt wurden und sich auf zwei Burgen am Zwischenahner Meer in Zwischenahn und Elmendorf zur�uckziehen mussten. Um 1134 erschlug ein Bruder den anderen, nach derzeitigem Forschungsstand Christian den Egilmar II. Falls es nicht ein gleichnamiger Sohn oder Neffe war, fiel Graf Christian 1153 in �Ostringsfelde gegen die Friesen. ===Rastede === Egilmar I. ist vielleicht seinerseits ein Verwandter des Grafen Huno gewesen, welcher 1059 mit seiner Frau Willa in der N�ahe von Oldenburg in Rastede eine Kirche gr�undete und ihr zun�achst ein Doppelkloster angliederte. Nach der Klosterchronik soll Egilmar I. wegen dieser Verwandtschaft von dem Stifter Huno als Vogt f�ur Rastede vorgesehen gewesen sein; die Vogtei erhielt aber erst sein Sohn Egilmar II. Diese Nachricht wird durch Eintragungen in dem bis heute erhaltenen Buch des Lebens des Klosters Rastedes best�atigt, die auf um 1165 datiert werden. Dort wird bei den gr�aflichen Stiftern und G�onnern des Klosters nur einmal ein EGelmarus mit seiner Gattin Elika genannt. ===Jadele=== Eine nur verst�ummelt �uberlieferte Nachricht in der Chronik des Oldenburger Hausklosters Rastede und deren Ausschm�uckung durch den Chronisten Wolters, der zeitweilig Pfarrherr in Oldenburg war, lassen vermuten, dass Egilmar I. Burggraf in Jadele(he) (heutzutage nur noch eine Sandbank im Jadebusen) war und ihm die Verwaltung der friesischen Gebiete oblag, die zur Erzdi�ozese Bremen geh�orten. Zur Burg geh�orte ein dem St. Vitus geweihtes Kloster. Vielleicht war auch die Burg, die gegen die Friesen nicht mehr gehalten werden konnte, von seinen beiden S�ohnen in ein Kloster umgewandelt worden, wie dies zur Rettung der zur Burg geh�orenden Eink�unfte �uber die Klostervogtei �ublich war. H�ochstwahrscheinlich hatten im Kloster Egilmar I. und seine Frau Richenza ihre Grablege, da nach der Rasteder Chronik auch ihr Sohn Egilmar II. in Jadele beigesetzt war. ===Herkunft und Besitz=== Die genaue Herkunft der Egilmare ist ungekl�art. Sie k�onnten nach den Besitzverh�altnissen der Grafen von Oldenburg aus dem Osnabr�ucker Nordland stammen. Vielleicht kam Egilmar I. im Gefolge des Grafen Friedrich von Werl-Arnsberg (� 1124), der sehr wahrscheinlich nach Graf Huno Vogt von Rastede war, bzw. dessen Vater in den Oldenburger Raum. In der ersten H�alfte des 11. Jahrhunderts ist ein Engilmar Zeuge unmittelbar nach vier Grafen von Werl. Egilmars I. Nachkommen hatten G�uter und Rechte im Lerigau (Raum Wildeshausen) und im Hasegau. Inwieweit hier�uber schon Egilmar I. verf�ugte, kann in Ermanglung von Quellen nur vermutet werden. Egilmar I. besa� die Vogtei f�ur das Alexanderstift zu Wildeshausen. Es scheint sich f�ur ihn und seine Nachkommen zun�achst nur um eine Untervogtei gehandelt zu haben, die er der Herkunft seiner Frau Richenza verdankte. Deren mutma�licher Onkel Erzb. Adalbert von Bremen hatte das Rektorat �uber Wildeshausen. ===Literatur=== * Geschichte der Stadt Oldenburg. Bd. 1, S. 16-18 (Isensee-Verlag, ISBN 3-89598-400-0) * Biographisches Handbuch zur Geschichte des Landes Oldenburg. S. 166, S. 338 (Isensee-Verlag, ISBN 3-89442-135-5) * Bernd Ulrich Hucker: Brudermord im Hause Oldenburg - Kampf um Herrschaft und Macht im 12. Jahrhundert, In: Die fr�uhen Oldenburger Grafen, Isensee-Verlag Oldenburg 2008, ISBN 978-3-89995-534-7, S. 47-64 mit umfassenden Nachweisen der �alteren Literatur S. 64-68 * Dieter Riemer: Graf Huno auf der Spur. In: Die fr�uhen Oldenburger Grafen. Isensee-Verlag Oldenburg 2008, ISBN 978-3-89995-534-7, S. 6-46 * Dieter Riemer: Grafen und Herren im Erzstift Bremen im Spiegel der Geschichte Lehes.' Diss. phil. Oldenburg, W. Mauke S�ohne, Hamburg-Bremerhaven 1995, ISBN 3-923-725-89-2 ===Sources=== * neundorfer-ulf.de: [http://www.neundorfer-ulf.de/stedingen/oldenburger-grafen.html Das Haus Oldenburg] * genealogy.euweb.cz: [http://genealogy.euweb.cz/oldenburg/oldenburg1.html#D The House of Oldenburg]


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